Amtierender Vorsitzender:Die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt trauert um ihren Vorsitzenden
Viel zu früh ist der Vorsitzende unserer Stiftung, Klaus Steinschulte, am 29. September 2011 verstorben. Mit Klaus Steinschulte verlieren wir nicht nur unseren Vorsitzenden, sondern auch unseren engagiertesten Mitstreiter. Er war es, der den ersten Gedanken zur Gründung der Stiftung fasste und dann auch zielstrebig zur Umsetzung führte. Mit großer Tatkraft hat er die Ziele der Stiftung bis in seine letzten Lebenstage umgesetzt. Die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen der Stiftung trugen seine ganz persönliche Handschrift. Sein besonderes Anliegen war es dabei, gerade die jungen Menschen mit der deutschen Geschichte zu befassen - im Sinne einer nachhaltigen Prävention zum Schutze unserer demokratischen Grundwerte. Das hohe Ansehen der Stiftung ist nicht zuletzt auch sein ganz persönliches Verdienst. Sein Name wird für immer mit der Stiftung gegen Extremismus und Gewalt verbunden sein.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Hinterbliebenen.
Das Anliegen der Vorstandes wird es nun sein, im Sinne von Klaus-Steinschulte sein Werk fortzuführen.
Berndt Steincke
(Stellvertretender und amtierender Vorsitzender)

Die „ Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung“ hat sich die Förderung von Bildung und Erziehung sowie der Wissenschaft und Forschung zum Ziel gesetzt, um zum einen die Geschichte von 1933 bis 1945 aufzuarbeiten und zum anderen Vorsorge dafür zu treffen, dass heute und morgen nicht erneut Extremismus und Gewalt unsere Demokratie gefährden.
Die Stiftung will Anreize und Denkanstöße insbesondere für junge Menschen geben, unsere demokratische Gesellschaft mit ihrer Meinungsvielfalt und Toleranz zu stärken und immun gegen autoritäre Strukturen zu machen.
Alle Stiftungsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Die Stiftung will dazu beitragen, dass über Bewusstseinsprozesse in unserer Gesellschaft nie wieder so schreckliche Dinge geschehen können wie in der jüngsten deutschen Geschichte. Sie will zeigen, dass auch hier in Heide und Umgebung Extremismus und Gewalt geherrscht haben und man auch gegenüber neuen Gefahren niemals wegsehen darf.


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