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Projektliste der Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung


Berndt Steincke und Klaus Steinschulte zu Ehrenvorsitzenden gewählt

Für den Aufbau und ihr außergewöhnliches Wirken für die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung wurden die früheren Vorsitzenden Berndt Steincke und Klaus Steinschulte vom Vorstand und vom Stiftungsrat zu Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der neue Vorsitzende Dieter Beuse würdigte die erfolgreiche 7-jährige Projektarbeit mit Schulklassen aus ganz Schleswig-Holstein als beispielhaft.

In seiner Laudatio sagte er ua.: Wir ehren Berndt Steincke und Klaus Steinschulte für ihre langjährige herausragende Vorstandstätigkeit, indem wir sie zu unseren ersten Ehrenvorsitzenden in der Geschichte der Stiftung ernennen. Auch wenn es Klaus Steinschulte nicht mehr vergönnt ist, dieses Ereignis zu erleben, ist er uns in unser aller Herzen und Erinnerung ganz nah.

Dieses Ereignis findet jetzt 7 Jahre nach Gründung der Stiftung statt, nachdem nun Berndt Steincke die Aufgabe des Vorsitzenden in andere Hände gelegt, die Vorstandsarbeit jedoch - zu unser aller Glück -nicht aufgegeben hat. Er bleibt als kooptiertes Mitglied des Vorstandes dabei!

Vorstand und Stiftungsrat sind sich geschlossen einig, dass Beiden diese Ehrung zuteil werden soll,

 

 

  • denn sie waren beide von Anfang an dabei
  • beide fanden Verständnis und Unterstützung über die Grenzen ihrer Parteien hinweg, bei der Stadt Heide, den Schulen, vielen Menschen im Lande und bei ihren Familien
  • sie hatten damals beide gemeinsam diese Stiftung als Fraktionsvorsitzende der CDU und der SPD in der Heider Ratsversammlung angeregt und diesen Gedanken mit Hilfe der Stadtvertretung in eine Stiftungsgründung umgesetzt
  • beide haben dieser Stiftung ein unverwechselbares Gesicht gegeben und das Gesicht dieser Stiftung entscheidend und nachhaltig geprägt
  • beide haben den Namen der Stiftung über die Stadt Heide hinweg in unser ganzes Bundesland Schleswig-Holstein hinausgetragen
  • beide haben dafür gesorgt, dass dieser Stiftung mit großem Respekt und hoher Anerkennung begegnet wird, worauf wir Mitglieder stolz sein können
  • sie haben durch die vielseitige und umfangreiche rein ehrenamtliche Arbeit innerhalb der Stiftung sowie für den Stiftungsgedanken und die Stiftungsziele Historie und Gegenwart in den Focus der Beachtung und Betrachtung gestellt
  • sie konnten quer durch alle Altersgruppen Menschen für das Anliegen und die Ziele dieser Stiftung auf ihre begeisternd-unnachahmliche Wesensart sensibilisieren und überzeugen. Sie arbeiteten auf Straßen, in Ausstellungen und mit Jugendlichen aller Schularten. Sie verstanden es, vor allem junge Menschen für den Umgang mit unserer doch sehr belasteten jüngsten deutschen Geschichte zu interessieren und sie immun zu machen gegen neue Formen von Extremismus und Gewalt, von welcher politischen oder religiösen Seite sie auch immer kommen mögen. Berndt Steincke und Klaus Steinschulte arbeiteten mit Freude für die Ziele der Stiftung, stets überzeugend, kompetent, einfühlsam, umsichtig, anschaulich und authentisch.

 


Vernichtungskrieg - der andere Holocaust

Ein Projekt der 12./13. Schulklasse des Gymnasiums Heide Ost.

Ein brisantes Geschichtsthema, welches gerade in der heutigen Zeit eine erhellende Bedeutung erlangt. Die Vernichtung von 6 Mio. Juden war schon ein Zivilisationsbruch. Die Vernichtung von 27 Mio. Menschen durch den Russlandfeldzug hat dieses Leid noch einmal ins Unendliche gesteigert. Der Ostfeldzug war kein herkömmlicher Krieg, sondern ein brutaler Vernichtungskrieg, in dessen Schatten die fabrikartige Vernichtung von Menschen in oft versteckten östlichen KZs erst möglich wurde. Dieser geschichtlichen Tatsache ins Auge zu sehen, war das Motiv dieses bemerkenswerten Projekts.


Die missbrauchte Religion - Islamisten in Deutschland

Eine Ausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz, die in der Fachhochschule Westküste in Heide gezeigt wurde. Über 2000 Besucherinnen und Besucher haben sich die Informationen angesehen.Auch die Heider Muslim-Ahmadiyya-Gemeinde stellte sich mit uns auf die Seite der Aufklärung und konnte aus ihrer Gemeinschaft eine kleine Ausstellung als Ergänzung zeigen. Für die Studentinnen und Studenten war dieses Angebot ebenfalls von Interesse.

 


StolperTonsteine-App für Smartphones

Jedes Jahr zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 putzen wir in Heide die 7  vorhandenen Stolpersteine, die zum Gedenken an die NS-Opfer vom Kölner Bildhauer Gunter Demnig ins Pflaster eingelassen wurden. Damit man die Geschichten auch über Internetmedien jederzeit abrufen kann, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Westküste Heide, einer Schulklasse des GHO und den Redakteuren des Norddeutschen Rundfunks-Studio Heide- eine kostenlose App für Smartphones „audioguideM“ dafür genutzt.

Wer sie z.B. mit „Playstore“ installiert, kann (nachdem er „GPS“ aktiviert hat) dort den  Heider Stadtplan mit seinem Standort sehen und braucht nur auf einen der grünen Sternhaken und dann auf den Namen zu klicken.

 


Die braune Falle

Die Ausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz wurde am 21.März 2014 im Heider Berufsbildungszentrum eröffnet.
Sie richtet sich insbesondere an Jugendliche, um sie gegen Werbemethoden und
falsche Behauptungen rechtsradikaler Organisationen immun zu machen.
Etwa 2000 Besucher, darunter eine Vielzahl von Schulklassen, konnten sich über
dieses aktuelle Thema informieren. Zur Vorbereitung wurde der Inhalt im Schulunterricht behandelt.

 


Umbennung der Carl-Diem-Halle

Die DLZ schrieb: "Berndt Steincke, Vorsitzender der Heider Stiftung gegen Extremismus und Gewalt, wagt einen Vorstoß und fordert zumindest eine Debatte darüber, ob die Carl-Diem-Halle umbenannt werden soll...".

Durch einstimmigen Beschluss der Heider Ratsversammlung am 11.9.2013 wurde die Sporthalle in "Helmut-Lanzke-Halle" umbenannt. Der erfolgreiche Turner und beliebte Turnlehrer (am 30. Juni 2013verstorben) hat nach übereinstimmender Meinung der Heider Bevölkerung diese Ehrung verdient.


Stolpersteine werden jährlich in Heide geputzt

In der Stadt Heide wurden sieben Stolpersteine verlegt. Die Stiftung gEuG sorgt mit ihren jährlichen Putzaktionen dafür, dass der Sinn dieser Gedenksteine nicht vergessen wird.

2005

Verlegung der Stolpersteine (Familie Stillschweig)

(Gunter Demnig)

2006

Verlegung der Stolpersteine (Wolff,Boehling,Schmekel)

(Gunter Demnig)

2009

Heider Stadtvertretung

(Putzaktion)

2010

Heider Bürgerverein

(Putzaktion)

2011

ev. Kirche Heide

(Putzaktion)

2012

Bündnis für Familie

(Putzaktion)

2013

Klaus-Groth-Schule + Gemeinschaftsschule Heide-Ost

(Putzaktion)

2014

Konfirmanden der heider ev. Kirche

(Putzaktion)

2015

Soldaten der heider Bundeswehr-Kaserne

(Putzaktion)

 

Als zusätzliches Stolperstein-Projekt wurde von der Stiftung gEuG eine Darstellung im Internet initiiert mit Fotos, Stadtplan, Audiodateien und Informationen über die Schicksale der Menschen, denen die Stolpersteine gewidmet sind. Dazu wurden folgende ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen geworben:

  • Schülerinnen und Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums (entwerfen Texte)
  • Mitarbeiter des NDR-Studios Heide (sprechen die Texte auf Audiodateien)
  • Offener Kanal Westküste stellt Internetplatz + Pflege ebenfalls kostenlos zur Verfügung

Umbenennung der Gustav-Frenssen-Straße

Der vorherige Vorsitzende Berndt Steincke hatte als Magistratsmitglied 1984 einer Umbenennung nicht zugestimmt. Diesen Fehler korrigierte er 2013 durch eine Initiative über die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt für eine Umbenennung der Gustav-Frenssen-Straße. Zwischenzeitlich hatte Propst Dr. Crystall mit seiner Doktorarbeit eine eindrucksvolle Analyse und hervorragende Grundlage für eine erneute kritische Diskussion geschaffen.

Die Stiftung gEuG trat deshalb an die 13. Schulklasse des Gymnasiums Heide-Ost mit der Bitte heran, über eine geschichtliche Aufarbeitung - zusammen mit Propst Dr. Andreas Crystall - eine neue Entscheidungsgrundlage für die Heider Stadtvertretung zu erstellen.

Am 17.12.2013 fand nach monatelanger gründlicher Projektarbeit der Schüler/-innen unter der Leitung des Lehrers Dr. Matthias Duncker eine öffentliche Informationsveranstaltung im Forum des Heider Schulzentrums statt.

Die Übergabe der Schülerarbeiten erfolgte am 19.12.2013 im Heider Bürgerhaus an Bürgermeister Ulf Stecher. Presse und Fernsehen berichteten über dieses gemeinsame Projekt von Stiftung-Gymnasium Heide-Ost und Propst Dr. Andreas Crystall umfangreich.

Die Heider Stadtvertretung hat mit ihrem Bauausschuss am 8.4.2014 die Umbenennung zur Lilly-Wolff-Straße beschlossen.


Ausstellung: Im Namen des Volkes?

Im Namen des Volkes?

Öffnungszeiten
15. November 2011 bis 31. Januar 2012: Montag bis Freitag 9.00 - 16.00 Uhr in der Fachhochschule Westküste

4. Juni 2012 bis 27. Juni 2012: im Elbeforum Brunsbüttel

 


Joachim Gauck und Berndt Steincke
"Im Namen des Volkes?"

Das Buch zur Ausstellung.
>> download als PDF



Kriegsgräberanlage Westermoorweg

Hinweis

Vor rund 60 Jahren hielten die Züge mit russischen Kriegsgefangenen an der sogenannten Schweineweide an. Man öffnete die Türen der Viehwaggons und zog die toten Gefangenen heraus. Sie wurden an Ort und Stelle verscharrt. Diese Menschen verloren noch im Tod ihre Würde. Gleiches geschah den Gefangenen,  die im Lager an der Heider Rennbahn oder in den Umlandsgemeinden starben.

Schülerinnen und Schüler einer 12. Klasse des Werner-Heisenberg- Gymnasiums haben sich mit der Geschichte dieser Menschen und des Kriegsgräberplatzes  beschäftigt und ein erstaunliches Ergebnis erzielt. Zusammen mit dem Mitglied des Stiftungsrats ,  Gerd Glüsing  konnten über 60 Namen der toten Russen ermittelt werden.

Wir hoffen, dass die Beiträge in dieser Broschüre den fast vergessenen Kriegsgräberplatz wieder in das Bewusstsein der Heider Bevölkerung rücken. Wir alle sollten uns erinnern und uns mit Respekt vor den Toten verneigen.

Die Broschüre öffnet sich als PDF


"Justiz im Nationalsozialismus"

Eine Ausstellung der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten Wolfenbüttel in Verbindung mit einer Ausstellung des Oberlandesgerichts Schleswig sowie regionalen Teilen, die von Schülern aus den jeweiligen Ausstellungsorten erstellt werden.

Das Faltblatt öffnet sich als PDF
Ausstellungsorte in Schleswig-Holstein:

Das Buch öffnet sich als PDF (groß!)

"Kriegsgräberprojekt Heide"

Hinweis

Dies ist ein Projekt des Werner-Heisenberg- Gymnasiums mit Beteiligung der Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung und der St. Jürgen Kirchengemeinde mit Unterstützung von Standesämtern, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Archiven und Privatpersonen.

Ein Jahr lang haben die Schüler und Schülerinnen in Literatur und den Archiven recherchiert, haben Zeitzeugen in Deutschland und in der Ukraine befragt und eine Ausstellung konzipiert.

Übergabe der Gedenktafeln und der Broschüre bei einem Freiluftgottesdienst am 7. Mai 2009 auf dem St. Johannes Friedhof Heide

 

Audiodatei

Einen Ausschnitt der Grußworte des Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing stellen wir Ihnen in unserem Multimedabereich zur Verfügung
>> Jetzt anhören

Die Broschüre öffnet sich als PDF


"Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland"

Ausstellungsorte

  • Ausstellung im Amtsgebäude Amt KLG Heider Umland (September 2008)
  • und in weiteren SH Städten

Weitere Infos zur Aktion

Hinweis

Stiftung mit Heider Umlandgemeinden



Einen Ausschnitt der Rede stellen wir Ihnen in unserem Multimedabereich zur Verfügung >> Jetzt anhören


"Toleranz im Christentum und Islam"

„Die große Resonanz in Heide führte zu einer weiteren Dialogveranstaltung ins Elbeforum Brunsbüttel. Eine sehr lebendige Diskussion -mit zum Teil auch scharfen Tönen- zeigte auf, wie wenig Wissen über andere Religionen vorhanden ist. Das gegenseitige Verstehen ist aber Voraussetzung für Toleranz, Respekt und für ein konstruktives Miteinander.“

Weitere Infos zur Aktion

Ausstellungsorte

  • Öff. Dialog und Theaterstück im Heider Bürgerhaus
  • und im Elbeforum Brunsbüttel

"Haben wir nichts gewusst?"

Weitere Infos zur Aktion

Ausstellungsorte

  • Berufsbildungszentrum Heide
  • Gymn. Marne
  • Berufsbildungszentrum Husum
  • Hannah Arendt-Schule Flensburg

Hinweis

Mit vorbereitendem Unterricht und Schulklassenbesuchen

Audiodatei

Einen Ausschnitt der Abschlussrede Berndt Steinckes mit anschließendem Interview der Zeitzeugin Ingrid Wecker stellen wir Ihnen in unserem Multimedabereich zur Verfügung
>> Jetzt anhören


"Neugestaltung des Gedenkraumes am Werner-Heisenberg-Gymnasium"

Hinweis

Mit Schüler-Projektgruppen


"Vor aller Augen"

Ausstellungsorte

  • Schulzentrum Heide-Ost
  • Realschule Marne
  • Gymnasium Brunsbüttel
  • Sophie-Scholl Gymnasium Itzehoe

Hinweis

Mit vorbereitendem Unterricht und Schulklassenbesuchen