Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt
Zwölf bis vierzehn Jahre alt waren die Mädchen, die von 1942 bis 1944 im „Mädchenheim L 410, Theresienstadt“ zusammen lebten; 30 Quadratmeter für 30 Mädchen, das war das „Zimmer 28“. Sie waren Ghetto-Häftlinge aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren“, die nach dem Einrücken deutscher Truppen Schritt für Schritt ihrer Heimat, ihres Eigentums, ihrer Menschenrechte beraubt und schließlich ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurden. Dort, im „Zimmer 28“ trafen ihre Wege aufeinander.