Stiftung

WER WIR SIND

Wir sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Organisation im Bereich der historisch-politischen Bildung in Dithmarschen. Wir arbeiten als Demokratieförderer vor Ort und richten unsere Angebote gezielt auf den aktuellen, regionalen Bedarf aus. Wir sensibilisieren, fördern und befähigen Menschen in der Region, ein demokratisches und friedliches Zusammenleben aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam Demokratie gestalten

Die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt in Heide und Umgebung hat sich die Förderung von Bildung und Erziehung sowie der Wissenschaft und Forschung zum Ziel gesetzt, um zum einen die Geschichte von 1933 bis 1945 aufzuarbeiten und zum anderen Vorsorge dafür zu treffen, dass heute und morgen nicht erneut Extremismus und Gewalt unsere Demokratie gefährden.

Die Stiftung will Anreize und Denkanstöße insbesondere für junge Menschen geben, unsere demokratische Gesellschaft mit ihrer Meinungsvielfalt und Toleranz zu stärken und immun gegen autoritäre Strukturen zu machen.

Alle Stiftungsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Die Stiftung will dazu beitragen, dass über Bewusstseinsprozesse in unserer Gesellschaft nie wieder so schreckliche Dinge geschehen können wie in der jüngsten deutschen Geschichte. Sie will zeigen, dass auch hier in Heide und Umgebung Extremismus und Gewalt geherrscht haben und man auch gegenüber neuen Gefahren niemals wegsehen darf.

Wir sind Ansprechpartner für alle, die in Schulen, Ausbildungsbetrieben, Unternehmen, Vereinen, Kirchengemeinden u.a. Institutionen ein demokratisches Miteinander aktiv erhalten, gestalten und fördern wollen.

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Unsere Ziele

Die Stiftungsarbeit trägt dazu bei, der gesellschaftlichen Polarisierung entgegenzutreten, durch eine aktive Erinnerungskultur eine lebendige Demokratie mitzugestalten, Demokratie im Alltag zu leben, gemeinsam hart in der Sache, aber respektvoll im Umgang miteinander um die beste Lösung zu ringen.

Unsere Aktivitäten

Die Stiftung unterstützt Projekte der historisch-politischen Bildung und entwickelt eigenständige Bildungsformate, wie z.B. Ausstellungen, Workshops und Seminare, Lesungen, Theateraufführungen, Buchpublikationen, Studienreisen und Exkursionen, Pflege von Gedenkstätten, Erstellung und Präsentation digitaler Formate.

Tätigkeitsbericht 2022 [.pdf | 61 KB]
Tätigkeitsbericht 2023 [.pdf | 99 KB]

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Dr. Matthias Duncker
Vorsitzender
Amelie Bienek
Stellv. Vorsitzende
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Oliver Schmidt-Gutzat
Vorstandsmitglied
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Ilka Marczinzik
Stiftungsrat
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Andreas Sonnenberg
Stiftungsrat
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Udo Gittel
Stiftungsrat
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Berndt Steincke
Ehrenvorsitzender

In stillem Gedenken

Die Stiftung gegen Extremismus und Gewalt trauert um Menschen, die sich mit großem Engagement für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander eingesetzt haben. Ihr Wirken bleibt uns ein bleibendes Vorbild – ihr Einsatz ein Vermächtnis, das wir in unserer Arbeit fortführen.

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Viel zu früh ist der Vorsitzende unserer Stiftung, Klaus Steinschulte, am 29. September 2011 verstorben. Mit Klaus Steinschulte verlieren wir nicht nur unseren Vorsitzenden, sondern auch unseren engagiertesten Mitstreiter. Er war es, der den ersten Gedanken zur Gründung der Stiftung fasste und dann auch zielstrebig zur Umsetzung führte. Mit großer Tatkraft hat er die Ziele der Stiftung bis in seine letzten Lebenstage umgesetzt. Die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen der Stiftung trugen seine ganz persönliche Handschrift. Sein besonderes Anliegen war es dabei, gerade die jungen Menschen mit der deutschen Geschichte zu befassen - im Sinne einer nachhaltigen Prävention zum Schutze unserer demokratischen Grundwerte. Das hohe Ansehen der Stiftung ist nicht zuletzt auch sein ganz persönliches Verdienst. Sein Name wird für immer mit der Stiftung gegen Extremismus und Gewalt verbunden sein.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Hinterbliebenen.

Das Anliegen der Vorstandes wird es nun sein, im Sinne von Klaus-Steinschulte sein Werk fortzuführen.

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Ebenfalls viel zu früh verstarb am 8. März 2012 unser Stiftungsratsmitglied Gert Glüsing. Er hatte der Stiftung viel geholfen, Vorschläge unterbreitet, für Werbematerial i.S Aufklärung über die jüngste deutsche Geschichte gesorgt und Personendaten über Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ermittelt. Auch seinen großen Bücherbestand hatte Gert Glüsing der Stiftung unentgeltlich zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Für seine unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit werden wir ihm dankbar bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

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Völlig überraschend erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser 2. Vorsitzender, Herr Dr. Carl-Wolfgang Stintzing, am 15. Mai 2013 gestorben ist. Mit ihm verliert die Stiftung einen engagierten Mitarbeiter, und wir sind ihm dankbar für seinen Einsatz, dass die Stiftung durch ihn personelle Unterstützung erhielt und so erfolgreich weiterleben kann.

In der kurzen Zeit seiner Zugehörigkeit hat Dr. Stintzing das Innenleben unserer Stiftung bereichert und durch seine wohl durchdachten Ideen entscheidend mitgestaltet. Für seine Bereitschaft, im neu gebildeten Vorstand verantwortungsvoll mitzuarbeiten, sind wir ihm sehr dankbar. Tief getroffen hat uns alle sein plötzlicher Tod, gern hätten wir mit ihm weiter zusammengearbeitet. Dr. Stintzing war uns ein stets zuverlässiger, ideenreicher und humorvoller Partner.

In Gedanken sind wir bei seiner Familie, und wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.